Zywa Du kannst es nicht erkennen

Du kannst es nicht erkennen
an dem Raum, nicht an dem Boden
du kannst es nicht mehr erkennen

in meiner Scheide, die Wunde
seines blinden Angriffs
es ist vorbei, ich bin

ich selbst, mein Körper
gewaschen, mein Haus zurückerobert
bereit für den Kampf

mit dir, wer auch immer du bist
du folgst, bis ich dich gehen lasse
bis ich mich gehen lasse

es ist mein Bett, mein Bauch
dein Vergnügen muss warten
auf das, was ich will

denn ich wollte es nicht
nicht sehen, nicht fühlen, nicht behalten
ich schweifte über der Decke

das Nichts des Nirgendwo
ich war nicht da, nicht zu Hause
in diesem Raum, auf diesem Boden


Zywa Je ziet het niet

Je ziet het niet
aan de kamer, niet aan de vloer
je ziet het niet meer

in mijn schede, de wond
van zijn blinde aanval
het is voorbij, ik ben

mezelf, mijn lichaam
gewassen, mijn huis heroverd
klaar voor het gevecht

met jou, wie je ook bent
jij volgt, tot ik je laat gaan
tot ik mezelf laat gaan

het is mijn bed, mijn buik
jouw genot moet wachten
op wat ik wil

want ik wilde het niet
niet zien, niet voelen, niet onthouden
ik zwierf over het plafond

het niets van nergens
ik was er niet, niet thuis
in deze kamer, op deze vloer


Zywa You can't see it

You can't see it
in the room, not on the floor
you can't see it anymore

in my sheath, the wound
of his blind attack
it's over, I am

myself, my body
washed, my home recaptured
ready for the fight

with you, whoever you are
you follow, until I release you
until I release myself

it is my bed, my belly
your pleasure has to wait
for what I want

because I didn't want to
not to see, not to feel, not to remember
I wandered over the ceiling

the nothing of nowhere
I was not there, not at home
in this room, on this floor

Gedicht 2814
Amsterdam, 2020-03-20
Band: Prellungen
Stichwort: Vergewaltigung (Trauma) 
Zywa
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