Mein Herz lächelt nicht
meine Augen sind wachsam
ich bin ein Chamäleon
Von meiner Höhle aus krieche ich
vorsichtig durch mein Leben
nass, wenn es regnet
trocken, wenn die Sonne brennt
schüchtern unter den Blättern
wenn die Meister vorbeikommen
die mich nicht sehen wollen
ihre Augen lächeln nicht
es ist ein Spiel
das mich nicht glücklich macht
Ich träume Chamäleon-Träume
von glatter, gleichmäßiger Haut
die immer dieselbe sein darf
Ich träume davon, einmal so
zu häuten, wie eine Schlange
Zywa
De Kameleon
Mijn hart lacht niet
mijn ogen zijn waakzaam
ik ben een kameleon
Vanuit mijn hol kruip ik
voorzichtig door mijn leven
nat als het regent
dor als de zon brandt
schuw onder de bladeren
als de meesters passeren
die mij niet willen zien
hun ogen lachen niet
het is een spel
waar ik niet blij van word
Ik droom kameleondromen
van een gladde, egale huid
die altijd hetzelfde mag zijn
Ik droom voor één keer zo
te vervellen, als een slang
Zywa
The Chameleon
My heart is not smiling
my eyes are watchful
I am a chameleon
From my cave, I crawl
cautiously through my life
wet when it rains
arid when the sun burns
shy under the leaves
when the masters go by
who don't want to see me
their eyes don't smile
it is a game
that doesn't make me happy
I dream chameleon dreams
of a smooth, uniform skin
that can always be the same
I dream of shedding my skin
that way for once, like a snake
Gedicht 3005 Amsterdam, 2020-06-10 Es war einmal (Gabriel Okara) - 1989 Gedicht "Once upon a time" Band: Lilith's Kräfte Stichwörter: Gleichheit: Selbstachtung, Investieren Ehrerweisung an: Okara, Gabriel