Zywa Seine Hände ruhen in seinen Augen

Wer wird es schaffen
mich zu skizzieren, wer
ich bin, nicht einfach so

eine Frau mit Haut
und Haaren und einer Figur
sechs, sieben, so und so

sondern lebensecht? Der Träumer
vielleicht, der sich vage um-
schaut und mein Bild ein-

wirken lässt, bevor er anfängt
zu zeichnen; seine Hände ruhen
in seinen Augen, sein Blick ist sanft

kein Suchscheinwerfer
der mich erblasst und weniger
ausleuchtet als er blendet


Zywa Zijn handen rusten in zijn ogen

Wie zal het lukken
om mij te schetsen, wie
ik ben, niet zomaar

een vrouw met huid
en haar en een figuur
zes, zeven, zus en zo

maar levensecht? De dromer
misschien, die vaag om zich
heen kijkt en mijn beeld laat

bezinken voordat hij begint
te tekenen; zijn handen rusten
in zijn ogen, zijn blik is zacht

geen zoeklicht
dat mij bleekt en minder
uitlicht dan het verblindt


Zywa His hands rest in his eyes

Who will do it, who
will sketch who I am
not just any

woman with skin
and hair and a figure
eight, ten, like this, like that

but lifelike? The dreamer
perhaps, who is looking
around vaguely, letting

my image sink in before
he begins to draw; his hands rest
in his eyes, his look is soft

no searchlight
that bleaches me and lights up
less than it blinds

Gedicht 3560
Amsterdam, 2021-03-13
Band: Das Kletterhaus
Stichwort: Identität: Gesehen werden 
Zywa
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