Zywa Im Licht des Mondes

Ich habe genug Eimer
getragen, heute

Manchmal sind sie schwer
Daran ist nichts zu machen
Irgendwann werde ich ein wenig
etwas darüber erfahren
was der Inhalt war

und dann bleibt die Frage, ob
ich es vorher hätte wissen wollen

Im Bett besteige ich
meinen Pferd, mein Banner
in dem Halter, flatternd
in der Geschwindigkeit meiner Wünsche
aufleuchtend in der Nacht

der Unmöglichkeiten
und einem Neuanfang

Der Mond führt mich
Er leert die Eimer
damit ich nichts mehr
verlieren kann und springe
-- über meine Sorgen


Zywa In het licht van de maan

Ik heb genoeg emmers
gedragen vandaag

Soms zijn ze zwaar
Niets aan te doen
Ooit zal ik wel iets
ietsje te weten komen
van wat de inhoud was

en dan blijft het de vraag of
ik het eerder had willen weten

In bed stijg ik op
mijn paard, mijn banier
in de houder, wapperend
in de vaart van mijn wensen
oplichtend in de nacht

van onmogelijkheden
en opnieuw beginnen

De maan leidt mij
Ze leegt de emmers
zodat ik niets meer heb
te verliezen heb en spring
-- over mijn zorgen heen


Zywa In the light of the moon

I carried enough
buckets today

Sometimes they are heavy
Nothing to do about it
One time I will come
to know a bit, little bit
about the content

and then it remains the question whether
I would have wanted to know it before

In bed I mount
my horse, my banner
in the holder, flapping
in the speed of my wishes
lighting up in the night

of impossibilities
and a new start

The moon leads me
It empties the buckets
so that I have nothing
to lose and can jump
-- over my worries

Gedicht 4093
Amsterdam, 2021-11-02
Band: Monde
Stichwort: Loslassen 
Gewidmet an: Marije S 
Zywa
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