Zywa Aus seinen Gründen

Meine Schätze verwende ich als Sklave
Was ich teile, teilt der Himmel
Wenn ich herrsche, herrscht der Himmel und
wenn ich grausam bin, ist der Himmel grausam

aus seinen Gründen, die Erde ist sein
Thron, sein Tisch und sein Altar
Von Grenze zu Grenze
     mehr als 8.000 Kilometer

     eine Reise von sieben Monaten
verstecken wir Netze
um die Füße
der Halbgläubigen

zu verstricken, versperren wir
den Weg mit Steinblöcken
spannen den Bogen des Himmels
und schießen seinen Pfeil in ihre Herzen

Dann graben wir die Gruben


Zywa Om zijn redenen

Mijn schatten besteed ik als slaaf
Wat ik verdeel, verdeelt de hemel
Als ik heers, heerst de hemel en
als ik wreed ben, is de hemel wreed

om zijn redenen, de aarde is zijn
troon, zijn tafel en zijn altaar
Van grens tot grens
     meer dan 8.000 kilometer

     een reis van zeven maanden
verbergen wij netten
om de voeten
van de halve gelovigen

te verstrikken, versperren we
met steenblokken de weg
spannen de boog van de hemel
en schieten zijn pijl in hun hart

Daarna delven we de kuilen


Zywa For its reasons

I spend my treasures as a slave
What I divide, heaven divides
When I reign, heavens reigns and
when I am cruel, heaven is cruel

for its reasons, the earth is its
throne, its table and its altar
From border to border
     more than 8,000 kilometres

     a journey of seven months
we hide nets
to trap the feet
of the half-believers

we block the road with boulders
bend the bow of heaven
and shoot its arrow in their hearts
Then we dig the pits

Gedicht 4372
Amsterdam, 2022-03-12
Syrien (ar-Raqqa im Jahr 809 - Kalif Harun ar-Raschid regierte über 8.000 Tage und nannte sich selbst einen Sklaven Gottes)
Klagelieder 2:5, 3:9,12, Psalm 35:7

Band: Kurze Predigten
Stichwort: Macht: Hochmut 
Zywa
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