Zywa Ehrlos

Die Graue achtet auf mich
mit ihren großen traurigen Augen
Beschämt schaue ich auf den Mist
in dem ich mit Nena lebe

Sie darf niemals Waise werden
wie ich, Papa, warum
hast du mitgemacht, warum
hast du mich nicht der Ehre entzogen

Geld zu verdienen, im Tempel
der Mutter von uns allen
wo Männer bezahlen
für die Fruchtbarkeit

ihres Viehs, ach Färse
ich will nicht mehr, aber du
musst wieder brünstig werden

sonst wirst du wertloser
sein als ich, abbedankt
für geleistete Dienste


Zywa Eerloos

De vale let op mij
met haar grote droevige ogen
Beschaamd kijk ik naar de mest
waarin ik leef met Nena

Nooit mag zij zoals ik
wees worden, papa waarom
deed jij mee, waarom
onttrok je mij niet aan die eer

geld te verdienen in de tempel
van ons aller moeder
waar mannen betalen
voor de vruchtbaarheid

van hun vee, ach vaars
ik wil niet meer, maar jij
moet weer tochtig worden

anders ben je waardelozer
dan ik, afbedankt
voor bewezen diensten


Zywa Honourless

The pale one is watching me
with her big sad eyes
Ashamed I look at the manure
in which I live with Nena

Never should she, like me
be orphaned, daddy why
did you co-operate, why
didn't withdraw me from that honour

to make money in the temple
of the mother of us all
where men come
and pay for the fertility

of their cattle, oh heifer
I don't want anymore, but you
must be on heat again

otherwise you are more useless
than I, cast, thanks
for services rendered

Gedicht 5066
Amsterdam, 2023-01-28
Band: Andere Zeiten
Stichwörter: Gleichheit: Ungleichheit, Ehre / Ruhm 
Zywa
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