Zywa Wilde Blumen

Rauschende Alleen, verschlungene Wege
das Plätschern am Ufer
des Pfades entlang des Flusses

überall, wo das Land nicht unter Stadt
begraben ist, wandere ich meine Tage
im Geruch der Verrottung

Pilze, Spinnennetze
Vögel im Gesträuch
und am meisten mag ich die wilde
Blumen, Disteln, Wegwarten
rosa Anemonen und Mohn

Ich bewundere das Hagere, das Blasse
die Schönheit unter
die Schönheit von
den Narben, das Leben
das sie weitergeben


Zywa Wilde bloemen

Ruisende dreven, slingerende wegen
het kabbelen aan de oever
van het pad langs de rivier

overal waar het land niet bedolven is
onder stad wandel ik mijn dagen
in de geur van rotting

Paddenstoelen, spinnenwebben
vogels in het kreupelhout
en het liefst zijn mij de wilde
bloemen, distels, klaprozen
roze anemonen en cichorei

Ik bewonder het schrale, het vale
de schoonheid onder
de schoonheid van
de littekens, het leven
dat zij doorgeven


Zywa Wild flowers

Rustling lanes, winding roads
the rippling on the bank
of the path along the river

wherever the land is not buried
under city, I walk my days
in the smell of rotting

Mushrooms, spider webs
birds in the undergrowth
and dearest to me are the wild
flowers, thistles, chicory
pink anemones and poppies

I admire the gaunt, the sallow
the beauty under
the beauty of
the scars, the life
they pass on

Gedicht 5561
Amsterdam, 2024-10-09
Band: ÜberLeben [1]
Stichwörter: Lebenslust (Drang), Natur: Blumen 
Gewidmet an: Maria Godschalk 
Zywa
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