Bis zur Hüfte sitzen wir auf dem Gipfel
des Berges mitten im Meer
in dem unsere Häuser blubbernd
und das Vieh blökend und meckernd
verschwunden sind, die Vögel müde
landeten und durchnässt versanken
Meine Tochter hält ihr Baby
vor sich, seine Füße sind nass
Sie taucht es unter
Es wird nicht mehr lange dauern
bis wir ertrinken, wir wollen nicht
noch eine Weile verzweifelt
umherschwimmen
Noah hat sich verschanzt
in seinem Boot, er kann es nicht
ertragen, zuzusehen, und er kann
und will uns nicht retten, nur
die Erinnerung an unser Schicksal
ist an Bord und treibt mit ihm
Zywa
De boot is vol
Tot ons middel zitten we op de top
van de berg midden in de zee
waarin onze huizen borrelend
en het vee blatend en mekkerend
verdwenen, de vogels moe
in neerstreken en doornat
gezonken zijn
Mijn dochter houdt haar baby
voor zich uit, de voetjes zijn nat
Ze dompelt hem onder
Het zal niet meer lang duren
dat we verdrinken, we willen niet
wanhopig nog een tijdje
rondzwemmen
Noach heeft zich verschanst
in zijn boot, hij kan het niet
aanzien en hij kan en wil
ons niet redden, alleen
de herinnering aan ons
lot is aan boord en drijft
met hem mee
Zywa
The boat is full
Up to our waist, we sit on the top
of the mountain in the middle of the sea
in which our houses bubbling
and the livestock bleating
have disappeared, the birds
have landed tired and
have sunk soaked
My daughter holds her baby
out in front of her, his feet wet
She submerges him
It won't be long before we'll drown
We don't want to
swim around in despair
for a while longer
Noah has holed up himself
in his boat, he can't bear
to watch and he cannot
and will not save us, only
the memory of our fate
is on board, drifting with him
Gedicht 5884 Amsterdam, 2026-02-12 Alles hat seine Zeit (Karl Ove Knausgård) - 2004 Roman "En tid for alt" (Übersetzung 2007), Ende des vierten Kapitels ('Sie begruben ihn am nächsten Abend') Band: Ein Zuhause Stichwörter: Religion: Grausamkeit, Bibel Ehrerweisung an: Knausgård, Karl Ove