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Dunkelheit Ein Grollen in der Ferne Der Wind frischt auf Mit dem Tagesanbruch legt sich der Wind Ein großes Zelt steht da Vier Schatten von Frauen im Zelt Miriam (siebzig Jahre alt) und Rebekka (zwanzig Jahre alt) arbeiten an einem einfachen Webstuhl Emzara (fünfzig Jahre alt) spinnt Wolle mit einer Handspindel Lilith (dreißig Jahre alt) tanzt Lilith tritt heraus als Bauchtänzerin und vollführt anmutige Armbewegungen; während sie die Anwesenden im Saal locker anspricht, tanzt sie immer wieder ein wenig [1-52] Wie erzählt man etwas? Wie erklärt man seinen Kindern zum Beispiel, woher Opa und Oma kommen? Kain erfand Gott Gott hatte Opa aus dem Lehm gezogen und Oma aus einer Rippe Adams erschaffen Kain wusste damals noch nicht wie das funktionierte: der kleine Rüssel des Mannes kam erst später hinzu als Zufügung zur Frau-Mensch, und jetzt da wir das wissen, müssen wir es beim richtigen Namen nennen: Gott schuf die Frau-Mensch und, mit einer Anpassung auch den Mann-Mensch Schluss mit Mann und Männ-in! Schluss mit Isch und Isch-Scha Und dann tun wir gleich auch etwas gegen die Verwendung der Wörter Fee und Hure; man könnte sie erweitern mit Mann-Fee und Mann-Hure bi- und non-bi-Fee und -Hure Trans-Fee und Trans-Hure - und so weiter, aber ich persönlich ziehe es vor, es einfach zu halten: Schluss mit Fee und Hure! Ich bin nicht da um angeschaut aber nicht gesehen zu werden und ich bin gewiss keine Mannequin, kein Männchen! Lilith hält einen Moment inne Es ist inzwischen heller geworden im Zelt Feen sind einfach Geister Nennen wir sie also so: Geister Und Mann-Menschen legen sich leichter neben eine Frau-Mensch als umgekehrt, daher gibt es in der Praxis mehr Mann-Huren als Frau-Huren Viel mehr Mann-Menschen vergewaltigen Beim Wort vergewaltigen blickt Emzara auf Während Lilith weiterredet, steht Emzara auf und geht durch das Zelt eine Frau-Mensch als umgekehrt Sie sind die Huren! Für Frau- Menschen ist der Begriff diskriminierend stigmatisierend, unbrauchbar! Mann-Menschen sind Huren wenn sie aus sind auf eine Gelegenheit ihren erregten kleinen Rüssel in jemand anderen zu stecken Emzara seht Lilith eindringlich an Während Lilith weiterredet, geht Emzara auf sie zu Sie setzt sich nah neben sie Huren sind Menschen, ja ja die viele Sexualpartner haben Nenne sie Bumser - männlich, weiblich, was auch Bumser ist ein Wort, das für alle verwendbar ist, genau wie das Wort Mensch In der Gesellschaft ist jeder: Mensch! Nur zuhause bleibt ein Geschlechtsunterschied Zuhause halten wir die Worte Vater und Mutter hoch aufgrund der biologischen Unterschiede bei der Zeugung von Kindern und der Funktionsweise von Müttern und Vätern Kurze Sprechpause Wie erzählt man etwas? Welche Worte sind richtig? Kain erfand Gott als unsere Vater-Mutter Adam und ich sind Menschen und dann, als ich bereit war ließ ich ihn zum ersten Mal in mich eindringen... und Kain wurde geboren Unser Leben veränderte sich! Wir erfreuten uns an unserem Kind doch die Zeit im Paradies war vorbei Von da an ging Adam oft allein los [130] Ich hatte ihm beigebracht auf die Standorte der Obstbäume zu achten und seiner Nase zu vertrauen um zu erkennen, wo die Früchte reif waren Und ich hatte ihm beigebracht früher als die anderen aufzustehen schon im Mondlicht aufzubrechen und ein kleines Stück weiter weg der Erste zu sein, derjenige [140] der die reifen Früchte pflückt Er war damit nicht ganz zufrieden er fühlte sich in seinem Stolz verletzt Und ich erinnere mich dass er sich nicht traute eine Frucht zu essen, aber weil ich davon nicht krank wurde konnte ich ihn zu einem Biss verleiten Trotzdem wurde er sauer [150] anstatt mir zu danken Später drehte er bei, aber er betrachtete das Früchtepflücken nie als séine Arbeit Kain erkannte das bald und erfand daraufhin das Paradies mit dem Baum und der Schlange und Gottes Verbot denn wenn man Gott einmal im Kopf hat wird man ihn nicht mehr los, man muss immer eine Fortsetzung erfinden [160] wie die Geschichte vom Apfel Nun ist es Rebekka, die aufblickt und näher rückt oder der Feige, einer reifen Frucht mit der Schlange, die uns verführte und dem Wissen, das wir erlangten und der Reise, die wir unternahmen Adam ging voran Er kannte den Weg, sagte er Und ich habe geschwiegen Er folgte einfach dem Fluss Als Kain seinen Kindern [170] erklären wollte, warum wir immer weiterzogen erfand er einen Engel der uns weggeschickt hatte die Welt zu entdecken und überall für die Tiere und die Pflanzen zu sorgen Und zur Zeit Methusalems hatten seine Enkelkinder die Geschichte noch weiter ausgebaut, denn [180] wenn Adam und ich die Ersten waren die etwas Falsches getan hatten dann musste offenbar auch erzählt werden, wer als Erster einen Menschen getötet hatte Kein Tier, um es zu essen beim Festmahl, und im Winter wenn es kaum anderes zu essen gab Nein, einen Menschen! Miriam schüttelt den Kopf und sieht Rebekka an Und das wurde Kain einfach so [190] in die Schuhe geschoben! Ihm wurde für die Mordgeschichte ein Bruder zugeteilt Über diesen Bruder wurde nichts Besonderes erfunden, er ist lediglich eine Pappfigur die keine Sprechrolle hat denn seine Rolle besteht nur darin ermordet zu werden [200] Zur Belehrung und Unterhaltung Das führte jedoch zu einem Problem Eine Frage des Ehrgefühls Denn der Erzähler wollte nicht von einem Mörder abstammen! Also gut, erfand er einen weiteren Bruder! Was bedeuten Fakten schon in einer Geschichte? Sie nannten unseren dritten Sohn Set [210] Ihm wurde Kains Leben zugeteilt jedoch ohne den Brudermord. Schließlich war er erst danach 'geboren' worden Und nun war er es der Bäume züchtete Bohnen und Gräser mit essbaren Samen Nun war er es der Kanäle grub und ein Haus aus Lehm baute [220] mit einem stabilen Dach Nun war er es der Werkzeuge und Bettgestelle herstellte während die Nachkommen Kains anderswo lebten, obwohl sie fast die gleichen Namen trugen Das ist eine Nachlässigkeit in der Geschichte Warum die Namen nicht geändert? Glücklicherweise bot die Sintflut [230] eine Lösung: Kains Nachkommen ertranken, und von Sets Nachkommen wurde Noah von Gott gerettet Beim Wort Noah blickt Emzara auf Während Lilith weiterredet, steht sie auf und stellt sich neben Lilith So windet sich die Fortsetzung wie eine Schlange durch die Fakten als poetische Zusammenfassung der Evolution, vom Nichts zum Menschen, vom Herumziehen zu einem festen Wohnsitz mit Gebräuchen und Verhaltensregeln [240] bis sie erschüttert werden Lilith legt Emzara einen Arm um die Schulter EMZARA [241-284] [E48] [L230] [M6] Ein fester Wohnsitz... Zum Glück hatten wir keins Als die Sintflut kam waren wir auf der richtigen Seite der Berge Unsere Verwandten und Freunde aber nicht Gott hat uns verschont, sagte Noah Er ging mal nachsehen [250] Da war nichts zu sehen nur Wasser, sagte er Traben da Leichen herum? fragten wir Er zuckte mit den Schultern Nicht, dass ich welche gesehen hätte sagte er. Sem wollte das nicht glauben Er fantasierte darüber Später, als er Kinder hatte erzählte er ihnen seine Version als sie ins Bett gingen [260] und machte daraus ein Märchen Wir hatten keinen festen Wohnsitz sagte er, außer in dem einen Jahr als die Sintflut kam da hatten wir eins in einem sehr großen Boot das Großvater gebaut hatte um uns zu retten, und es gab Gehege für alle Tiere Damals führten wir ein ganz anderes Leben [270] in diesem großen Boot, nun ja Gebräuche, Gewohnheiten... Wir wären vor Langeweile erstarrt wenn wir nicht so beschäftigt gewesen wären, die Tiere zu füttern und die Gehege sauber zu halten So erzählte er das Dass es draußen absolut nichts zu sehen gab Nur Wasser, überall Wasser [280] Auch das Paradies war überflutet Emzara hält einen Moment inne Lilith, du weißt das du warst im Paradies Wie war es dort? Wo lag es? LILITH [285-296] [L242] [E48] [M6] Das war, als wir jung waren und ständig aneinander dachten Als wir noch unbekümmert lebten Ohne Sorgen um die Zukunft unseres Kindes [290] Es war kein besonderer Ort nur: ein fruchtbarer Ort Es war eine Lebensweise Zusammen sein Gemeinsam genießen Harmonie Frieden EMZARA [297-469] [E221] [L242] [M6] Wir Herumziehender sehen das Paradies vor allem als ein Leben in Frieden [300] in einem Land ohne Feinde Ein freies Land, weit mit grünen Wiesen und Nuss- und Obstbäumen Ich kenne drei Paradiese Eines im Norden: das Zweistromland Eines im Süden: das Flussdelta Und eines in der Mitte: [310] hier, wo wir sind das Flachland das verflucht wurde dennoch: ein Paradies, letztendlich unser Land, leider verflucht von uns selbst - absurder kann man es sich nicht ausdenken! Natürlich war es falsch Was rede ich da! Tot! Ich wollte tot sein! [320] Mein eigener Sohn, ausgerechnet! Wie eine Schlange schlüpfte er ins Innenzelt, zog mich mit sich zum Bett und wand sich aus seiner Haut Aufgeregt riss er an meinen Kleidern, zwang mich auszuziehen und sah mich wütend an damit ich schwieg [330] Außerdem war niemand zu Hause und ich wagte es nicht meinem Mann davon zu erzählen Frauen werden für weniger verstoßen, und ich konnte es nicht Ich war nichts mehr, tot ja, ich wollte tot sein Woher nahm ich die Kraft aufzustehen und mich zu waschen das Abendessen zu kochen [340] und so zu tun als wäre nichts passiert und alles vorbei und er würde nicht zurückkommen? Wäre er doch nur... Schließlich hörte es auf Seine Brüder erwischten ihn und erzählten es ihrem Vater Der nichts unternahm Nicht einmal, als sich herausstellte [350] dass ich schwanger war All die Monate der Anspannung Wachsende Wut in seinem Bauch Das Baby hatte dasselbe Gesicht und denselben Körperbau wie Ham Welche Gewissheit konnte das geben über die Vaterschaft? Für Noah aber war es klar Er tobte, schrie wilde Laute aus [360] um nicht zu fluchen Doch einen Fluch erlegte er schon! Wohlüberlegt, am Tisch - die Männer und ich im Kreis und das Baby auf meinem Schoß Er ignorierte Ham und traf ihn am schlimmsten indem er auf das Kleine zeigte und ganz ruhig sagte: Kanaan und all seine Nachkommen [370] werden den anderen dienen den Völkern Sems und Japhets Es war eine Strafe Gottes Was hätte er sonst tun sollen? Seine Ehre war geschändet worden und er war alt, nicht mehr so hart wie während der Sintflut Wie Sem es erzählte hätte es so passieren können Dass er oben an Deck stand [380] und die Ohren verschloss vor seinen Geschwistern und vor seiner Nichte die ihr kleines Baby tauchte in das steigende Wasser das ihr bis zu den Lippen reichte Das Vieh und die Vögel waren bereits abgesoffen Es war eine Strafe Gottes Wir saßen im Inneren des Bootes [390] und hörten von Zeit zu Zeit Wasser blubbern, letzte Atemzüge Von Menschen, die wir kennen Omas Eltern waren zu alt um zu uns zu kommen, erzählte Sem, und er machte daraus eine Gruselgeschichte, mit die Nichte und mit meinen Schwestern Meine süßen Schwestern... die in Sems Vorstellung [400] am Ufer standen und riefen um mitkommen zu dürfen Aber, mit Mama und den Tanten solltet ihr nicht darüber reden, versicherte Sem ihnen: ihr versteht das doch sie haben ihre ganze Familie verloren Das ist ein sensibles Thema ihr solltet sie damit nicht traurig machen Sie konnten wirklich nicht mitkommen! Opa musste hart sein [410] Es war unmöglich, alle zu retten Das Boot war schließlich nicht so groß Und bei wem sollte er die Grenze ziehen? Obendrein war es nicht seine Idee So musste es von Gott sein Der wollte neu anfangen eine neue Welt sozusagen Für die Kinder war es real auch wenn Sem es sehr erzählte Als merkwürdige Vorfälle [420] die man aus der Ferne beobachtet, so wie ich glaube, dass Gott die Menschen betrachtet mit Verwunderung Kurze Sprechpause Nun, Sems Geschichte ist nicht gänzlich gelungen denn so wie er sie darstellte ist Gottes Plan gescheitert Es gab keinen Neuanfang, keiner reine Tisch Wir acht blieben, wer wir waren und unsere Kinder waren nicht so fromm wie Noah und ich Wäre das mit Ham doch nur nicht passiert... Kurze Sprechpause Der Fluch wurde natürlich an die Kinder von Sem und Japhet weitergegeben Und sie hielten sich für gute Menschen Um mich, die Oma, und meine Anständigkeit zu schonen, redeten sie drumherum, was genau geschehen war In ihrer Geschichte beschränkten sie die Scham auf das Sehen der Nacktheit Noahs und, Gott sei's geklagt die Schuld dafür schoben sie ihm! Als ob es rührend wäre dass er, der großartige Vater der Menschheit getrunken hätte! Übrigens, ein Ackerbauer mit einem Weingarten war er nie! Aber Kinder glauben alles Und mit dieser Geschichte machten sich Sem und Japhet zu besseren Menschen als ihr frommer Vater Alles Lügen! Auch zu meinem Besten sagten sie, ja, wenn du zu den Männern gehörst, für die Frauen Verführerinnen sind In den besten Familien kommt es nicht zu Vergewaltigung und wenn doch muss die Frau schuldig sein Schuldig, selbst wenn sie deine Mutter ist Und nun sitze ich hier, außerhalb der Stadt im Land Kanaans mein jüngster Sohn Jerusalem, Stadt des Friedens MIRIAM schüttelt ihr Haar zurück [M7] [L242] [E221] [470] Jerusalem, Jerusalem... EMZARA [471-473] [E204] [L242] [M7] ...so wurde sie benannt, oh, möge das nicht Krieg bringen! Denn einen Fluch kann man nicht aufheben... LILITH [474-477] [L246] [E224] [M7] Oder doch. Ein wenig schon Denn der Gott Noahs erließ damals ja, schon damals, sein Fünftes Gebot: Du sollst nicht töten! MIRIAM [478-481] [M11] [L246] [E224] Vielleicht wollte Noah Kanaan schützen [480] vor übermäßiger Unterdrückung durch die anderen Rebekka [482-521] [R40] [L246] [E224] [M11] Jerusalem, Jerusalem... ist keine Stadt des Friedens sondern ein grausamer Fels Es ist die Hölle! Dort unten, in der Schlucht des Hinnomtals befindet sich das Tor zur Hölle! Inmitten all dieser alten Gräber - nahe der Unterwelt [490] Hierher kamen die Könige Ahas und Manasse um ein Opfer darzubringen bevor sie zu einem neuen Krieg aufbrachen Sie opferten dem himmlischen König damit Er ihnen als irdische Könige den Sieg gewähre In vollem Ornat kamen sie, zum Überwachen des Baus des langen Grabens und dessen Füllung mit trockenen Ästen [500] die kurz vor der Zeremonie entlang der gesamten Strecke angezündet wurden Eltern hatten eines ihrer Kinder einen Sohn oder eine Tochter, bestimmt die Prüfung zu ertragen und von Anfang bis Ende durch den Graben zu rennen Die Könige mussten mit gutem Beispiel vorangehen, mussten einen ihrer Söhne bestimmen obwohl sie das Ergebnis kannten [510] Die Teilnehmer verbrannten lebendig und ihr Blut floss weg in der Schlucht, in die Unterwelt Verbrennende Tote, das ist die Hölle Die Propheten erhoben Anklagen doch es dauerte Jahrhunderte bis das Tal zu einer Müllhalde wurde um Opferrituale entgegen zu wirken Und selbst dann wurden noch die Leichen von Verbrechern auf dem Müll entsorgt [520] und in Brand gesetzt Verbrennende Tote, das ist die Hölle LILITH [522-537] [L262] [E224] [R40] [M11] Das Fünfte Gebot funktioniert nicht Und Gott scheint das hinzunehmen Die Menschen müssen es eben selbst herausfinden Es ist etwas mit den Männern los dass sie so leicht den Verstand ihren gesunden Menschenverstand verlieren und anfangen zu streiten [530] Und dann hören sie nicht auf Nuancen und Erklärungen Dann leugnen sie die Tatsachen die ihnen nicht passen Sie winden sich kleinlich und stolz um sie herum; sie sind nicht so weise wie ihre Mutter, ihre Schwestern ihre Frau und ihre Töchter EMZARA [538-541] [E228] [L262] [R40] [M11] Warum glauben so viele Männer sie müssten hart sein? [540] Und wir müssen ehrenhaft sein Und fruchtbar Miriam schließt sich ihnen an REBEKKA [542-545] [R44] [L262] [E228] [M11] Hauptsache, wir haben Söhne! Das ist es, was zählt! Und natürlich wollen sie auch befriedigt werden... LILITH [546] [L263] [E228] [R44] [M11] Und dann können sie ganz zärtlich sein MIRIAM zu Emzara [547-554] [M19] [L263] [E228] [R44] Du warst fruchtbar Ihr hattet drei Söhne Noah konnte zufrieden sein [550] Du sagst, er sei ein harter Mann gewesen Aber im Bett, wie war er dann? Entspannt, sanfter, aufmerksam? Zärtlich? Hattet ihr Spaß? EMZARA [555-558] [E232] [L263] [R44] [M19] Ich erinnere mich nicht mehr so genau Es ist vorbei, etwas Vergangenes Es drehte sich alles um ihn Ich habe mich angepasst LILITH [559] [L264] [E232] [R44] [M19] Und du, Miriam, wie war es für dich? MIRIAM lächelt [560-571] [M31] [L264] [E232] [R44] [560] Ich brauchte keinen Mann, meine Brüder kümmerten sich um die Männer ich regelte die Frauenangelegenheiten Ich mochte es nicht immer aber wir hatten auch viel Spaß Du weißt ja, im Frauenzelt Und während der Nachmittagsruhe kann man es sich so schön machen, wie man möchte Das haben wir auch gemacht ein paar von uns, meine besten Freundinnen [570] Nein, ich brauchte wirklich keinen Mann im Bett! REBEKKA [572-579] [R52] [L264] [E232] [M31] Ich dachte, Abram sei alt, und nicht besonders zärtlich, deshalb dachte ich natürlich an einen der jungen Männer aus unserer Gruppe Es gab gutaussehende Jungs Im wirklichen Leben habe ich sie natürlich gemieden; ich weiß von ihren Fantasien über Frauen; sie starren einen an EMZARA [580-591] [E244] [L264] [R52] [M31] [580] Genau! Wenn ich draußen vor dem Zelt beschäftigt war, und die Männer waren zu Hause, dann legten sie es darauf an mich zu sehen; je attraktiver eine Frau ist desto länger starren sie Und du kannst dich nicht danach kleiden Im Wind falten sich die Kleider immer dem Körper entsprechend Sie schauen, und es kümmert sie nicht dass wir es sehen! [590] Sie schauen, als wären sie der Wind und würden unsere Haut berühren REBEKKA [592-595] [R56] [L264] [E244] [M31] Al jong leerde ik om dwars te zijn Chagrijnig. Alleen bij jonge mannen! Moeilijk doen en brutaal zijn Dat voorkomt handtastelijkheden EMZARA [596-599] [E248] [L264] [R56] [M31] Thuis kun je dat niet! Het ging Cham ook niet om mij Hij had een droomvrouw in gedachten Ja, dan kun je het met iedereen doen LILITH [580-583] [L268] [E228] [R56] [M31] [600] Het gaf Adam een goed gevoel als ik ervan genoot, en dat lukte me beter door er wat romantiek bij te fantaseren EMZARA [538-541] [E228] [L262] [R40] [M11] 297 LILITH [] 305 EMZARA [] 309 REBEKKA 329 LILITH [] 393 REBEKKA 397 LILITH [] 401 REBEKKA 417 LILITH [] 421 REBEKKA 437 LILITH [] 465 REBEKKA 469 LILITH [] 477 REBEKKA 478 EMZARA [] 482 MIRIAM [] 490 LILITH [] 498 MIRIAM [] 499 LILITH [] 519 EMZARA [] 523 MIRIAM [] 539 EMZARA [] 555 LILITH [] 559 MIRIAM [] 563 LILITH [] 591 MIRIAM [] 595 XX LILITH [] 647 EMZARA [] 651 MIRIAM [] 663 EMZARA [] 675 REBEKKA [] 679 LILITH [] 687 REBEKKA [] 691 MIRIAM [] 695 Het was een onzeker leven Prämisse Geschichten verzerren die Ereignisse. Inhaltsangabe Zusammenfassung Jahreszahlen Ein Gespräch über Adam, Noah, Abraham und Moses. Durch Erzählungen über unsere Vorfahren geben wir von Generation zu Generation weiter, dass wir besonders sind im Vergleich zu anderen. Vier Frauen, die dabei waren, erzählen aus ihrem wirklichen Leben. | |
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Duisternis Gerommel in de verte Het gaat waaien De wind neemt af terwijl het licht wordt Er staat een grote tent Vier schimmen van vrouwen in de tent Mirjam (zeventig jaar) en Rebekka (twintig jaar) zijn bezig op een eenvoudig weefgetouw Emzara (vijftig jaar) is wol aan het spinnen met een spintol Lilith (dertig jaar) is aan het dansen LILITH komt naar buiten als een buikdanseres en maakt sierlijke bewegingen met haar armen; terwijl ze de mensen in de zaal luchtig toespreekt, blijft ze een beetje dansen [1-52] Hoe vertel je iets? Wat vertel ik over mijzelf? Ik ben Lilith, maar jullie... jullie noemen mij Eva Ik ben de verstandige mens uit het verhaal van de slang in het paradijs die mij probeerde wijs te maken dat Adam stiekem een ander had Kijk maar in de put, zei de slang [10] daar zit ze in, daar verbergt hij haar en ik keek, en ik zag daar een heel mooi gezicht En toen zou ik jaloers geworden zijn Dat is zo'n verhaal van niet zo slimme mensen die een oordeel hebben over domme blondjes die gehoorzaam dienen te zijn en niet van die ene boom mogen eten [20] Ja, ik ben die verstandige mens uit het verhaal van de slang die mij verleid zou hebben omdat ik zogenaamd zwak ben Goed. Hoe vertel je iets? Hoe vertel je bijvoorbeeld aan je kinderen, waar hun grootouders vandaan komen? Kaïn bedacht God [30] die de eerste mens uit de klei getrokken en de tweede uit diens rib gemaakt had Kaïn wist nog niet hoe het zat Het seksslurfje is juist een toevoeging waarmee een tweede mens ontstond en nu we dat weten moeten we het noemen zoals het is: God schiep de baarmoeder-mens en met een aanpassing ook de slurf-mens [40] Dus geen man en man-nin! En ook geen fee en hoer meer Geen man-fee en man-hoer Geen bi-fee of non-bi-fee Geen trans-fee en trans-hoer - Het kan niet op, maar laten we het liever simpel houden: helemaal geen ge-fee en ge-hoer! Punt. Ik ben geen mannin [50] en ik ben zeker geen mannequin, geen man-neke - bekeken, maar niet gezien... In de tent is het lichter geworden MIRJAM roept [53-54] [M2] [L52] Inderdaad, wij zijn geen mannekes en ook geen mannin! EMZARA mengt zich in de discussie [55-56] [E2] [L52] [M2] Hoe wil jij de baarmoeder-mens anders noemen dan: vrouw? MIRJAM [57-58] [M4] [L52] [E2] Wij zijn vrouwen Heb je iets tegen dat woord? LILITH [59-60] [L54] [M4] [E2] Ja! Laten we het zoveel mogelijk [60] hebben over: mensen! EMZARA [61-62] [E4] [L54] [M4] Oh, lekker bevrijd uit de vaderhand maar ook hartstikke onduidelijk! MIRJAM [63-64] [M6] [L54] [E4] Nou, emancipatie daar zijn we nog lang niet klaar mee! LILITH [65-240] [L230] [M6] [E4] Daar gaat het me om! We zouden mensen niet moeten scheiden en de maatschappelijke ongelijkheid niet in stand moeten houden! Dat geeft problemen, op allerlei manieren [70] passen mensen niet in binaire systemen! Maar, nog even over die zogenaamd vrouwelijke woorden: fee en hoer Feeën zijn gewoon: geesten En wat hoeren betreft: man-mensen gaan gemakkelijker bij een vrouw-mens liggen dan andersom, dus in de praktijk zijn er meer man-hoeren dan vrouw-hoeren, en veel meer [80] man-mensen verkrachten Bij het woord verkrachten kijkt Emzara op Terwijl Lilith verder praat, staat Emzara op en loopt ze door de tent een vrouw-mens dan andersom Zij zijn de hoeren! Voor vrouw-mensen is de term discriminerend, stigmatiserend, onbruikbaar! Man-mensen zijn hoeren als ze uit zijn op een gelegenheid om hun opgewonden slurfje in een ander te steken Emzara kijkt indringend naar Lilith Terwijl Lilith verder praat, loopt Emzara naar haar toe Ze gaat bij haar in de buurt zitten Een definitie: hoeren zijn mensen [90] die veel seksuele partners hebben Noem ze batsers - man, vrouw, wat dan ook Batser is voor iedereen bruikbaar net zoals het woord mens In de maatschappij is iedereen: mens! Alleen thuis blijft er een verschil Thuis houden we de woorden [100] vader en moeder in ere: er zijn twee verschillende mensen nodig om kinderen voort te brengen en groot te brengen Korte spreekpauze Hoe vertel je iets? Welke woorden kloppen? Kaïn bedacht God als onze vader-moeder Ach, mijn ouders... [110] Ik ben de enige die nog aan hen denkt, de enige die hen echt heeft gekend Wanneer ik hen noem krijgt Adam altijd een vage blik Dan humt hij wat en ben ik alleen In het begin viel het niet zo op dat hij niet graag op bezoek ging We waren verliefd [120] en het liefst met zijn tweeën En toen werden we zelf ouders al heeft het wel even geduurd voor ik er aan toe was en hem in mij liet komen... en Kaïn werd geboren Ons leven veranderde! We genoten van onze baby maar de paradijselijke tijd was voorbij Adam ging er voortaan vaak alleen op uit [130] Ik had hem geleerd om op te letten waar de fruitbomen staan en te vertrouwen op zijn neus om te weten waar de vruchten rijp zijn En ik had hem geleerd om vroeger op te staan dan de anderen, al in het maanlicht op pad te gaan om net iets verder weg de eerste te zijn, degene [140] die het rijpe fruit plukt Daar was hij niet helemaal tevreden mee, hij is zo trots En ik weet nog dat hij niet durfde om een vrucht op te eten, maar omdat ik er niet ziek van werd kon ik hem verleiden tot een hapje Toch werd hij boos [150] in plaats van me te bedanken Dan draait hij wel weer bij, maar fruit plukken vond hij nooit zijn werk Kaïn had dat al gauw door en heeft toen het paradijs bedacht met de boom en de slang en Gods verbod want als je God eenmaal in je hoofd hebt krijg je hem er niet meer uit, je moet er steeds een vervolg bij verzinnen [160] zoals het verhaal van de appel Nu is het Rebekka die opkijkt en dichterbij komt zitten of de vijg, een rijpe vrucht met de slang die ons verleidde en de kennis die we opdeden en de reis die we maakten Adam liep voorop Hij wist de weg, zei hij En ik hield mijn mond Hij volgde gewoon de rivier zegt Lilith met een lachje; ze verandert van positie Toen Kaïn aan zijn kinderen [170] wilde uitleggen waarom we steeds verhuisden verzon hij een engel die ons had weggestuurd om de wereld te gaan ontdekken en overal voor de dieren en de planten te gaan zorgen En tegen de tijd van Methusalem hadden zijn kindskinderen het verhaal nog verder uitgebreid [180] want als Adam en ik de eersten waren die iets verkeerds hadden gedaan dan moest blijkbaar ook verteld worden wie de eerste was die een mens had gedood Een mens, niet een dier dat je opeet om in leven te blijven maar onbegrijpelijk maar een mens zoals jijzelf! Mirjam schudt haar hoofd en kijkt Rebekka aan En dat werd Kaïn zomaar [190] in de schoenen geschoven! Voor het moordverhaal kreeg hij een broer toebedeeld Over hem hebben ze niet veel bijzonders verzonnen Hij is van bordkarton Een bijrol die geen tekst heeft want hij dient er slechts toe om vermoord te worden [200] Ter lering en vermaak Het schiep wel een probleem Een kwestie van eergevoel Want de verteller wilde niet afstammen van een moordenaar! Dus vooruit, hij verzon er nog een broer bij! Wat doen feiten ertoe bij een verhaal? Ze noemden onze derde zoon Set [210] Hij kreeg het leven van Kaïn toebedeeld maar dan zonder de broedermoord Hij was immers daarna pas 'geboren' En nu was hij het die bomen kweekte bonen en grassen met eetbare zaden Nu was hij het die kanaaltjes groef en van leem een huis bouwde [220] met een stevig dak Nu was hij het die gereedschap maakte en ledikanten timmerde terwijl de nakomelingen van Kaïn 'ergens anders' leefden, al hadden ze wel nagenoeg dezelfde namen Dat is een slordigheidje in het verhaal Waarom de namen niet veranderd? Gelukkig kwam daar door de Zondvloed [230] een oplossing voor: het nageslacht van Kaïn verdronk, en van Set's nakomelingen werd Noach gered door God Bij het woord Noach kijkt Emzara op Terwijl Lilith verder praat, staat ze op en gaat ze naast Lilith staan Zo kronkelt het vervolgverhaal als een slang tussen de feiten door als een poëtische samenvatting van de evolutie, van niets tot aan de mens, van rondtrekken tot aan een vaste woonplaats met gewoontes en gedragsregels [240] tot die opgeschud worden Lilith slaat een arm om Emzara heen EMZARA [241-284] [E48] [L230] [M6] Een vaste woonplaats... Die hadden we gelukkig niet Toen de Zondvloed kwam zaten we aan de goede kant van de bergen Maar onze familieleden en vrienden niet God heeft ons gespaard, zei Noach Hij is nog gaan kijken [250] Er was niets te zien alleen maar water, zei hij Dreven er lijken? vroegen wij Hij haalde zijn schouders op Niet dat ik gezien heb, zei hij Sem wilde dat niet geloven Hij fantaseerde erover Later, toen hij kinderen had vertelde hij hen een eigen versie wanneer ze naar bed gingen [260] en hij maakte er een sprookje van We hadden geen vaste woonplaats zei hij, behalve dat ene jaar toen de Zondvloed kwam toen hadden we het wel in een heel grote boot die opa gebouwd had om ons te redden, en er waren hokken voor alle dieren Toen hadden we een heel ander leven [270] binnen in die grote boot, tja gewoontes, gebruiken... We zouden stijf geworden zijn van verveling als we het niet zo druk hadden gehad met het voeren van de dieren en het schoonhouden van de hokken Zo vertelde hij dat allemaal Er was helemaal niets te zien Alleen maar water, overal water [280] Ook het paradijs was verdronken Emzara pauzeert even Lilith, jij weet dat jij was in het paradijs Hoe was het daar? Waar was het? LILITH [285-296] [L242] [E48] [M6] Dat was toen we jong waren en de hele tijd aan elkaar dachten Toen we onbekommerd leefden Zonder zorgen om de toekomst van ons kind [290] Het was geen speciale plek alleen: een vruchtbare landstreek Het was een manier van leven Samenzijn Samen genieten Harmonie Vrede EMZARA [297-469] [E221] [L242] [M6] Wij Rondtrekkers zien het paradijs vooral als een leven in vrede [300] in een land zonder vijanden Een vrij land, ruim met grazige weiden en noten- en fruitbomen Ik ken drie paradijzen Een in het noorden: het Tweestromenland Een in het zuiden: de Rivierdelta En een in het midden: [310] hier, waar we zijn het Laagland dat vervloekt is maar toch: een paradijs, uiteindelijk ons land, helaas vervloekt: door onszelf - ongerijmder kun je het niet bedenken! Natuurlijk deugde het niet Wat zeg ik! Dood! Dood wilde ik! [320] Mijn eigen zoon nog wel! Als een slang glipte hij de binnentent in, trok me mee naar het bed en wurmde zich uit zijn huid Opgewonden sjorde hij aan mijn kleren, dwong me om me uit te kleden en keek me woedend aan om me de mond te snoeren [330] Er was trouwens niemand thuis en ik durfde het niet aan mijn man te vertellen Vrouwen worden om minder verstoten, en ik kon het niet Ik was niets meer, dood wilde ik Waar haalde ik de energie vandaan om op te staan en me te wassen het avondeten te maken [340] en te doen alsof er niets aan de hand was en het voorbij was en hij niet meer zou komen? Was hij maar... Uiteindelijk hield het op Zijn broers betrapten hem en vertelden het hun vader Die niets deed Ook niet toen [350] ik zwanger bleek te zijn Al die maanden spanning Groeiende woede in zijn buik De baby had hetzelfde gezicht en dezelfde bouw als Cham Wat voor zekerheid kon dat geven over het vaderschap? Maar voor Noach was het duidelijk Hij tierde, schreeuwde woeste klanken [360] om niet te vloeken maar vervloeken deed hij wel! Weloverwogen, aan tafel - de mannen en ik in een kring en de baby op mijn schoot Hij negeerde Cham en trof hem op zijn ergst door naar de kleine te wijzen en heel rustig te zeggen: Kanaän en al zijn nakomelingen [370] zullen de anderen dienen de volken van Sem en Jafet Het was een straf van God Wat kon hij anders? Zijn eer was geschonden en hij was oud, niet zo hard als met de Zondvloed Zoals Sem het vertelde zou het gebeurd hebben kunnen zijn Dat hij boven op het dek stond [380] en zich zich doof hield voor zijn broers en zussen en voor zijn nichtje dat zelf haar baby'tje onderdompelde in het stijgende water dat aan haar lippen stond Het vee en de vogels waren al verzopen Het was een straf van God Wij zaten binnen in de boot [390] en hoorden van tijd tot tijd water borrelen, laatste adems Van mensen die we kennen Oma's ouders waren te oud om naar ons toe te komen, vertelde Sem, en hij maakte er een griezel- verhaal van, met dat nichtje en met mijn zusjes Mijn lieve zusjes... die in Sem's fantasie [400] op de oever stonden te roepen om met ons mee te mogen Maar, met mama en de tantes moet je daar niet over praten bezwoor Sem hen: dat snap je wel die zijn heel hun familie kwijtgeraakt Dat ligt gevoelig, daar moet je hen niet verdrietig mee maken Ze konden echt niet mee! Opa moest hard zijn [410] Het was onmogelijk om iedereen te redden Zo groot was de boot nu ook weer niet En bij wie zou hij de grens moeten trekken? Bovendien was het niet zijn idee Het moest zo van God Die wilde opnieuw beginnen Een nieuwe wereld als het ware Emzara verandert van positie Voor de kinderen was het echt ook al vertelde Sem het heel luchtig Als curieuse voorvallen [420] die je vanaf een afstand observeert, zo'n beetje zoals ik denk dat God met verwondering de mensen beschouwt Korte spreekpauze Nou ja, Sem's verhaal is niet helemaal gelukt want zoals hij het bracht is Gods plan mislukt Er was geen nieuw begin, geen schone lei [430] Wij met zijn achten bleven wie we waren en onze kinderen waren niet zo vroom als Noach en ik Was dat met Cham maar niet gebeurd... Korte spreekpauze De vloek werd natuurlijk doorverteld aan de kinderen van Sem en Jafet En ze voelden zich goede mensen Om mij, Oma, en mijn eerbaarheid te ontzien, draaiden ze er omheen wat er precies gebeurd was [440] In hun verhaal beperkten ze de schande tot het zien van Noachs naaktheid en de schuld daarvan legden ze godgeklaagd bij hemzelf! Alsof het aandoenlijk is dat hij, de geweldige vader van de mensheid gedronken zou hebben! Trouwens, een akkerbouwer [450] met een wijngaard is hij nooit geweest! Maar kinderen geloven alles En met dit verhaal maakten Sem en Jafet zich tot betere mensen dan hun vrome vader Allemaal leugens! Ook voor mijn bestwil zeiden ze, ja, als je zo'n man bent [460] voor wie vrouwen verleidsters zijn In de beste families komt verkrachten niet voor en als dat toch gebeurt moet de vrouw wel schuldig zijn Schuldig, zelfs als ze je moeder is En nu zit ik hier, buiten de stad in het land van Kanaän mijn jongste zoon Jeruzalem, stad van vrede MIRJAM schudt haar haren naar achteren [M7] [L242] [E221] [470] Jeruzalem, Jeruzalem... EMZARA [471-473] [E204] [L242] [M7] ...is ze genoemd, o, als dat maar geen oorlog brengt! Want een vloek maak je niet ongedaan... LILITH [474-477] [L246] [E224] [M7] Toch wel. Een beetje Want de god van Noach vaardigde toen ja toen al, zijn Vijfde Gebod uit: Gij zult niet doden! MIRJAM [478-481] [M11] [L246] [E224] Misschien wilde Noach Kanaän beschermen tegen een [480] te vergaande onderdrukking door de anderen REBEKKA [482-521] [R40] [L246] [E224] [M11] Jeruzalem, Jeruzalem... is geen stad van vrede maar een wrede rots Het is de Hel! Daar beneden, in de kloof van het dal van Hinnom, daar is de poort tot de Hel! Tussen al die oude graven - dichtbij de onderwereld [490] Hier kwamen de koningen Achaz en Manasse offeren wanneer ze hun zoveelste oorlog gingen voeren Ze offerden aan de hemelse Koning opdat Hij hun als aardse koning de overwinning zou schenken In vol ornaat kwamen ze toezien op de aanleg van de lange greppel en het vullen ervan met droge takken [500] die vlak voor de ceremonie over de hele linie aangestoken werden Ouders hadden een van hun kinderen een zoon of een dochter, aangewezen om de proef te doorstaan en van begin tot eind door de greppel te rennen De koningen moesten wel het voorbeeld geven, moesten wel een van hun zonen aanwijzen ook al kenden zij de afloop [510] De deelnemers verbrandden levend en hun bloed vloeide weg in de kloof, de onderwereld in Brandende doden, dat is de Hel De profeten klaagden erover maar het heeft eeuwen geduurd voor het dal een vuilnisbelt werd om het offeren tegen te gaan En nog werden toen op het afval de lijken van misdadigers gedumpt [520] en in brand gestoken Brandende doden, dat is de Hel LILITH [522-537] [L262] [E224] [R40] [M11] Het Vijfde Gebod werkt niet En God berust daar blijkbaar in De mensen moeten het zelf maar zien op te lossen Er is iets met mannen dat ze zo gemakkelijk hun verstand hun gewone, gezonde verstand verliezen en aan het vechten slaan [530] En dan luisteren ze niet naar nuances en verklaringen Dan ontkennen ze de feiten die hen niet zinnen Ze kronkelen er kleinzielig en trots omheen; ze zijn niet zo wijs als hun moeder, hun zussen hun vrouw en hun dochters EMZARA [538-541] [E228] [L262] [R40] [M11] Waarom denken zoveel mannen dat ze hard moeten zijn? [540] En wij moeten eerbaar zijn En vruchtbaar Mirjam komt erbij staan REBEKKA [542-545] [R44] [L262] [E228] [M11] Als we maar zonen krijgen! Daar gaat het om! En natuurlijk willen ze ook bevredigd worden... LILITH [546] [L263] [E228] [R44] [M11] En dan kunnen ze best lief zijn MIRJAM tot Emzara [547-554] [M19] [L263] [E228] [R44] Jij was vruchtbaar Jullie hadden drie zonen Noach kon tevreden zijn [550] Je zegt, dat hij een harde man was Maar in bed, hoe was hij dan? Ontspannen, zachter, attent? Lief? Hadden jullie plezier? EMZARA [555-558] [E232] [L263] [R44] [M19] Ik weet het niet zo goed meer Het is voorbij, iets van vroeger Het ging om hem Ik paste me aan LILITH [559] [L264] [E232] [R44] [M19] En jij, Mirjam, hoe was dat bij jou? MIRJAM glimlacht [560-571] [M31] [L264] [E232] [R44] [560] Ik had geen man, ook niet nodig Mijn broers deden de mannen ik regelde de vrouwenzaken Dat was soms niet zo leuk maar we hadden ook veel plezier Je kent dat wel, in de vrouwentent En tijdens de middagrust kun je het zo fijn maken als je wilt Dat deden we ook Een paar van ons [570] Mijn beste vriendinnen Nee, geen man in bed! REBEKKA [572-579] [R52] [L264] [E232] [M31] Ik vond Abram oud, en niet speciaal lief dus dan dacht ik vanzelf aan een van de jongemannen van onze groep Er waren mooie jongens... In het echt ging ik ze natuurlijk uit de weg; ik weet van hun fantasieën over vrouwen; ze staren naar je EMZARA [580-591] [E244] [L264] [R52] [M31] [580] Precies! Als ik buiten de tent bezig was, en de mannen waren thuis dan waren ze eropuit om me te zien Hoe aantrekkelijker een vrouw is hoe langer ze kijken En je kunt je er niet op kleden In de wind plooien kleren zich altijd naar je lichaam Ze kijken, en het kan hen niet schelen dat wij dat zien! [590] Ze kijken, alsof ze de wind zijn en onze huid betasten REBEKKA [592-595] [R56] [L264] [E244] [M31] Al jong leerde ik om dwars te zijn Chagrijnig. Alleen bij jonge mannen! Moeilijk doen en brutaal zijn Dat voorkomt handtastelijkheden EMZARA [596-599] [E248] [L264] [R56] [M31] Thuis kun je dat niet! Het ging Cham ook niet om mij Hij had een droomvrouw in gedachten Ja, dan kun je het met iedereen doen LILITH [580-583] [L268] [E228] [R56] [M31] [600] Het gaf Adam een goed gevoel als ik ervan genoot, en dat lukte me beter door er wat romantiek bij te fantaseren MIRJAM [584-587] [M35] [L268] [E228] [R56] Gek toch, dat mensen intiem bij elkaar zijn, en dan tegelijkertijd vaak juist niet bij elkaar zijn maar in hun eigen fantasie... LILITH [588-595] [L276] [E228] [R56] [M35] Weet je, hij kon zich niet overgeven Niet aan mij, aan niemand [610] Ook niet aan dat idee van Kaïn die Almachtige God Misschien waren we allebei wel slangen-mensen. Hij glipte geestelijk tussen mijn opvattingen door, en ik glipte lichamelijk uit zijn vaste greep REBEKKA [596-598] [R59] [L276] [E228] [M35] Bij Abram zou je dat niet gelukt zijn Je zou het misschien niet verwachten bij een oude man, maar MIRJAM [599-602] [M39] [L276] [E228] [R59] Zeker! Oude mensen, ook als ze [620] mager zijn als een skelet zijn vaak erg sterk, ze klemmen je vast als een roofdier REBEKKA [603-618] [R75] [L276] [E228] [M39] Alleen mijn lieve Jakob Die was zachtaardig Hij vertelde graag verhalen Mijn nichtjes waren blij met hem Wie wil er niet een man die aandacht aan je besteedt en niet alleen maar met zijn eigen dingen bezig is [630] totdat hij naar bed gaat en jij bij hem moet komen liggen? Volgens mij is er iets misgegaan bij de schepping Zoals het nu gaat komen er wel steeds kinderen en wordt het leven doorgegeven maar de manier waarop... Had die niet anders gekund? LILITH [619-646] [L304] [E228] [R75] [M39] Dat is mijn punt [640] We zouden ermee moeten beginnen om zoveel mogelijk te spreken over mensen, personen en alleen als het ertoe doet onderscheid te maken tussen vrouwen en mannen We zouden veel meer neutraal kunnen spreken - geen jongens- en meisjesnamen gebruiken, maar neutrale namen [650] zonder geslachtelijke uitgang Dan schep je voor de kinderen een ander beeld van het leven En als er iemand iets gedaan heeft heeft een mens het gedaan Meestal doet het er helemaal niet toe of die mens man, vrouw, bi, enzovoorts is Een mens heeft iets gedaan en wanneer je dat afkeurt keur je die daad af [660] en soms ook de mens En je leert dat misdaden iets menselijks zijn zonder dat je het veralgemeniseert tot iets waartoe vooral vrouwen of vooral mannen in staat zijn of geneigd zijn EMZARA [647-648] [E230] [L304] [R75] [M39] Nee! Het geslacht maakt echt wel uit Mannen en vrouwen zijn zo verschillend! MIRJAM [649-652] [M43] [L304] [E230] [R75] En dat blijven ze [670] ook in hun gedrag zolang we niet weten hoe we hen anders kunnen opvoeden EMZARA [653-664] [E242] [L304] [R75] [M43] Lilith, jij wilt de schepping overdoen, of fundamenteel aanpassen Wat haal je in je hoofd?! Mensen zijn zoals ze zijn daar valt niets aan te knutselen! En ik denk dat 'man' en 'vrouw' juist de twee woorden zijn [680] die de meeste betekenis hebben Ze zeggen veel over het leven dat je leidt Dat is zo anders voor mannen en vrouwen! REBEKKA [6-6] [R] [L304] [E2] [M43] Dat ik hier nog steeds zit! En dat ik hier heb geleefd altijd in de buurt van deze onheilsplek! Want dat offeren van een bloedeigen kind kwam niet uit de lucht vallen Er was een eerste keer! En wat zal ik zeggen? Mijn oudoom? Mijn man? De vader van mijn kinderen? Hij dus. Hij was de dader! En ik ben Rebekka, zijn derde vrouw Met mijn familie was ik in de bergen van Harran gebleven, toen Terach stierf en Abram en Lot naar het zuiden gingen Zo was het in Ur ook gegaan Toen Nachor senior overleed, hoefde Terach niet meer voor hem te zorgen en greep hij zijn kans Beter laat dan nooit! Met twee zonen, een kleinzoon de vrouwen, en de kuddes trokken ze omhoog langs de rivier door het Noordparadijs het Tweestromenland Dat was vruchtbaar, dus overal bezet Voor Rondtrekkers was er geen plaats Zo kwamen ze terecht in Harran waar mijn vader en al zijn broers en zussen geboren zijn, en toen ook ik We trokken er rond over de heuvels aan de voet van de bergen met hun witte toppen De winters waren koud de grond was hard, en het gras was stug Abram en Lot waren maanden onderweg en met elke stap lieten ze de wereld van hun ouders verder achter zich Ze spraken over God en haalden hun schouders op over de huisgoden van mijn familie die mij zo vertrouwd zijn Eén god vonden ze genoeg zeker als die god de machtigste is dus in feite de enige echte god is El Sjaddai, de Almachtige God de god die Abram zich toe-eigende Hij droomde ervan, zag visioenen en werd wakker met Gods belofte dat Kanaän zijn thuisland zou worden Kanaän, het land van de mensen die zijn stam zouden dienen zoals Noachs vervloeking luidde Mijn kleinkinderen hebben dat vastgepind op een plechtige bezegeling van een verbond: de wederzijdse beloftes van Abram en God - Kanaän, voorspoed en een groot nageslacht tegenover de overgave aan Gods Wil en het besnijden van de jongens om hen aan het verbond te herinneren Ze noemen hem Abraham, Edele Vader alsof God dat zo heeft beschikt EMZARA [] Maar wat is er nu zo edel aan zijn claim op Kanaän? Het volk van mijn jongste zoon zou hem de grote Abraham, moeten dienen? Dat zou God gewild hebben? Dat heeft God Noach laten bekendmaken? Ik geef toe, dat Noach het gezegd heeft maar die was nu eenmaal ouderwets LILITH [] Haha, Noach was ouderwets! Daar gaan we, met Gods nieuwe begin! Een schone lei toch? Met brave, gehoorzame mensen! EMZARA [] Ja, dat is het punt! Gehoorzaamheid, onderwerping Wat dat betreft was Noach net als God Wij moesten hem gehoorzamen En toen zei hij dus dat Kanaän de kinderen van zijn broers zou moeten gehoorzamen; hij zou niet eens echt de baas zijn over zijn eigen familie! Dat is geen patriarchaat meer Dat is kolonialisme. Het deugt niet! Mannen die de baas spelen over vrouwen zijn idioten en mannen die in staat zijn om een vrouw te verkrachten zijn verdorven, mijn eigen zoon als eerste, maar onderling dienen mannen elkaar te respecteren anders blijven we nergens dan komt er oorlog want niemand wil een kolonie zijn REBEKKA [] Maar goed, jaren later was Abram rijk genoeg om mij op te laten halen Ik moest hem meer zonen gaan geven Dochters had hij al genoeg maar over hen hoor je nooit iemand Die konden toch nooit de leiding krijgen en de kudde hoeden; dat is mannenwerk Aan dat besluit om mij op te halen is heel wat voorafgegaan Het was al jaren zo dat Abram slechts twee zonen had De tweede telde het meest want die was van zijn eerste vrouw en die was van dezelfde stam een halfzus (en ik ben een achternicht) Maar goed, die tweede, Isaak die viel hem tegen, die was niet de gedroomde stamhouder - meer een doetje, zo anders dan zijn grote broer Hoe dan ook, voor talrijke nakomelingen was meer nodig, en God was aan zet om Zijn belofte gestand te doen Voor wat, hoort wat dacht hij, maar wat is dat dan? Hoeveel schapen? Een voor elke zoon en kleinzoon, enzovoorts? Hij kwam er niet uit Tot hij zich bewust werd van de gedachte, dat alleen datgene, dat hem het liefste was... Hij bad om een beter idee maar de zwarte gedachte bleef dus kon hij niet anders: hij ging de Rots op En hij deed het Hij heeft het gedaan! Oh, de weloverwogen waanzin! Van een halfhartige gelovige! Hij bond zijn zoon vast op een rotsblok, sneed snel de keel door - zovele kelen had hij al laten leegbloeden Dat hoorde erbij, we moeten eten van de kudde die we verzorgen Maar toen, op de Rots, at hij niet Hij liet het lichaam verkolen En brandende doden, dat is de hel! In ieder geval voor Sarai toen hij thuiskwam zonder hun zoon Ze stierf van verdriet en ik werd de verzorgster van Abram de moeder van twee zonen, een tweeling Dat verlichtte zijn wroeging Hij was dol op onze zonen vooral op Esau, een sterke, stoere man een goede jager ook Een echte Rondtrekker! Jakob was huiselijk, gezellig Hij bleef liever op dezelfde plaats Hij was een halve boer zoals Laban, mijn broer in Harran LILITH [] Ja, dat is Gods opdracht: Verspreid je over de aarde maar doe dat om haar te bewerken De mens moet ploegen en zwoegen! REBEKKA [] Ik vond Jakob de beste om Abrams opvolger te worden Met een list regelde ik dat God vond het blijkbaar goed LILITH [] Het was God die jou op het idee bracht! Hij stuurt de mensen, Hij helpt ze om zich aan Zijn opdracht te houden: Ze moeten de aarde bewerken Natuurlijk mogen ze dromen van het paradijs fantaseren hoe het eruitziet Dat is een goede stimulans om met eigen handen aan een eigen paradijs te werken en te scheppen hoe het kan zijn als ze goed hun best doen Maar ze moeten niet gaan dromen dat het er nog is, dat ze alleen maar hoeven rond te trekken Op Rondtrekkers rust geen zegen! REBEKKA [] We hebben natuurlijk wel gelogen Alletwee, Jakob en ik Ik schaam me ervoor dat we dat gedaan hebben LILITH [] De slang in het paradijs was toch ook Gods idee! Daarom is Jakob af en toe een slangenmens die met gespleten tong zijn oude vader kon misleiden Ja, een slangenmens! Denk eens aan zijn gevecht met de engel! Die God zelf bleek te zijn! Hoe hij alle klappen wist te ontwijken! Niks aan de hand! Alleen een gebroken heup! Jouw man heeft toch ook gevochten met een engel, hier op deze berg! Wat mannen allemaal niet verzinnen om hun gezicht te redden! REBEKKA [] Ja, toen hij het vuur wilde aansteken kreeg hij een aanvechting Hij vocht tegen zichzelf als tegen een engel Ze vochten om het mes en Abram won Sarai, arme Sarai heeft daarna geen woord meer gezegd en Abram zweeg erover maar natuurlijk werd er over gepraat Jakob vertelde zijn kinderen dat zijn vader spijt kreeg en Isaak weer losmaakte omdat er een engel verscheen en ik ging daarin wel mee maar de spijt liet ik weg Alleen de engel bleef over De daad was te gruwelijk Geen vader die zoiets doet Geen god die zoiets vraagt En als hij het al vraagt laat hij het niet toe als hij de ware god is Nou ja, dat werd dus het verhaal En Isaak kreeg een plaats tussen de grote namen van de voorvaders Er overkwam hem niets, daarom leefde hij het langst van allemaal LILITH [] Grappig Dat is toch grappig! Kaïn vermoordt zogenaamd Abel, en Abraham vermoordt Isaak zogenaamd niet! LILITH danst REBEKKA [] En hij moest natuurlijk zonen krijgen om Gods belofte netjes uit te laten komen Abrams volk moest groeien, vanaf Isaak En toen kwam ik in beeld Ik was zoveel jonger dan Abram dat onze kleinkinderen gemakkelijk konden geloven dat ik niet met hem maar met Isaak getrouwd was LILITH [] Probleem opgelost! REBEKKA [] En de belofte kwam uit Jakob kreeg twaalf zonen Nou ja, niet echt, maar dat was nu eenmaal het goede aantal EMZARA [] Hm! Vooral de beroemdste zoon Jozef ja, die is erbij verzonnen! Het is gewoon kolonialisme! Een tijdlang zijn ze in Egypte geweest en dan, toen het regime instortte en ze daar weg konden, namen ze meteen maar de beroemdste buitenlander die er rondliep, mee! MIRJAM [] Dat was inderdaad een Aziaat Niet een van ons Maar al gauw was er niemand meer die tegen kon spreken dat hij bij ons volk hoorde Voor ons was het Jozef In Egypte heette hij Joeja Hij adviseerde de farao's LILITH [] Misschien was hij wel wijzer dan Salomo! MIRJAM [] Ja, het was indrukwekkend Natuurlijk is het al die jaren doorverteld alsof de verteller er zelf bij was Mensen houden van mooie verhalen Trouwens, we namen zijn botten niet mee; dat zou onmogelijk geweest zijn, want hij lag 700 km van ons vandaan begraven Pas toen Mozes op onze tocht door de woestijn over vroeger vertelde en we de verhalen hoorden, zoals van Joeja, die zijn opa was en de titel Geliefde Vader van de Farao droeg pas toen werd hij belangrijk voor ons en werd hij ook onze opa, Jozef - uiteraard de lieveling van Jakob Hij kon dromen uitleggen en bereidde als grootvizier het land in de zeven vette jaren voor op zeven magere jaren LILITH [] Verhalen zijn van iedereen En zeker van Rondtrekkers Zo zou het met alles moeten zijn: dat mensen delen met elkaar! EMZARA [] Precies! Eerlijk en open Geen bazigheid over anderen en niet de hebberigheid van: dit verhaal is van ons! Niet van een Aziaat iemand van ons maken, niet zomaar het verhaal van koning Sargon overnemen - zeg maar gerust: inpikken! In mijn tijd kende iedereen dat verhaal Dat een baby'tje kwam aandrijven in een biezen mand en geadopteerd is door een prinses Een gestolen verhaal! Ja, het is wel mooi, maar het gaat over een andere koning en over een andere god! MIRJAM [] Dat verhaal van Sargon ken ik niet en in ieder geval is onze Mozes niet komen aandrijven Hij was de kroonprins Hij is gewoon geboren in het paleis niet waar wij woonden, maar ver weg aan het hof in het zuiden Er was wel een aanknopingspunt voor het vondeling-verhaal: de farao, zijn vader was in een machtsstrijd verwikkeld met de priesters van Schepper-Amon dus werd de kleine Mozes naar de tempel van Schepper-Ptah gebracht, hier bij ons in de Rivierdelta was het veiliger EMZARA [] Hèhè! Het verhaal paste: Mozes stond tegenover de Egyptische macht Hij hoorde er niet bij, net als wij Hij was een van ons! LILITH [] Een beetje maar - dat hij er niet bij hoorde. Zijn opa mag dan een buitenlander zijn, maar hijzelf was toch maar mooi de kroonprins! MIRJAM [] Ver verwijderd van de intriges aan het hof, hoorde hij meer bij ons dan bij hen, en wij herkenden in Schepper-Ptah onze god: Schepper-Sjaddai, Almachtige God We waren arm in die tijd Het ging niet goed met de economie Er waren tegenslagen: een invasie van steekmuggen stalvliegen, veepest, mazelen, pokken hagel en sprinkhanen Bij ons in de velden ging het nog wel Daar was nog wel iets gezonds te eten, maar de Egyptenaren leefden van het graan uit de voorraadschuren en als die niet leeggevreten waren door de sprinkhanen waren ze vaak verontreinigd door de insecten en het moederkoren in de rogge, die giftige schimmel die mensen verminkte, of met hevige krampen deed sterven Vooral de eerstgeboren zonen van de Egyptische families leden eraan, want zij kregen in elk gezin het meest te eten LILITH [] O, speling van het lot! Alles heeft zijn keerzijde Elk voordeel kan een nadeel zijn Een voorsprong wordt een achterstand MIRJAM [] Zo stond het ervoor En toen de priesters erin slaagden om de farao te vermoorden werd Mozes' situatie hachelijk Hij beraamde een ontsnapping met ons als zijn nieuwe volk en ons wel en wee als zijn levensdoel Want hij begreep onze behoefte aan vrijheid, en werkte samen met mijn broer Aäron, onze priester van Schepper-Sjaddai Het was een hele operatie die veel voorbereiding vergde - genoeg karren regelen ze een grote onderhoudsbeurt geven reserve-onderdelen verzamelen de ossen laten rusten inpakken, alle huisraad en voorraden voor onderweg En op het juiste tijdstip gaan voordat het uitlekte en het leger gealarmeerd werd. Mozes regelde dat allemaal, hij zou beslist een goede farao geweest zijn Hij wist gewoon meer dan anderen Daarom kreeg hij de naam dat hij kon toveren of zoals de vrome mensen het zagen: dat God dat deed Hij overleefde bijvoorbeeld zijn aanstelling tot legeraanvoerder Dat was een idee van de priesters die hoopten dat hij in de strijd tegen de indringers uit het land van Poent zou sneuvelen: exit de troonopvolger! Mozes nam toen de heilige vogels de ibissen, mee in manden Voor een verrassingsaanval waagde hij het om de korte route door de woestijn te nemen die levensgevaarlijk was vanwege de slangen maar de ibissen beten de adders dood, zodat het leger de vijand kon overvallen in zijn slaap Het koninkrijk was gered en Mozes, de kroonprins werd gevreesd LILITH [] Mozes was een slangenbezweerder! Hij vliegt tussen de gevaren door en bijt de kelen van de priesters door Hij is wijzer dan een slang! EMZARA [] Maar even terug, toen bij die Uittocht naar de grens de doorwaadbare plaats bij de Bittermeren die geslaagde vlucht die op zich al bijzonder was - daar is toch ook een heel ander verhaal aan toegevoegd! Het moest nog spectaculairder en Gods almacht laten zien Er moesten stenen regenen en een rookpluim moest de zon verduisteren! MIRJAM [] Ja, dat klopt, natuurlijk dachten wij allemaal aan de verhalen over de tsunami die daar ooit was na de vulkaanuitbarsting op Thera Eerst werd de zee weggezogen en daarna het land op gestuwd Uit de zwarte wolken regende het puimsteen op de eilanden En ook in de Rivierdelta! Wanneer we over de Uittocht vertelden, noemden we die grote ramp ook altijd EMZARA [] Ik snap het, zo gaat dat met doorvertellen, en na twee generaties is het, zonder opzet één verhaal geworden REBEKKA [] Of is toch een culturele toe-eigening? Tegen andere volken kon je dat gecombineerde verhaal niet vertellen zonder te horen te krijgen dat het aparte gebeurtenissen zijn geweest, en dat je kennis niet moet bederven met geschiedvervalsing LILITH [] Rebekka heeft gelijk Verhalen zijn van iedereen en uiteindelijk is er maar één verhaal: dat van heel de mensheid REBEKKA [] Maar toen jullie de grens over waren zijn jullie niet meteen doorgereisd naar Palestina, dat land van Kanaän waar Emzara het over had MIRJAM [] Dat klopt, Mozes was daar streng in Hij wilde ons tot een echt volk smeden Een volk met doorzettingsvermogen En dat moest geoefend worden Er moest eerst een nieuwe generatie geboren worden, die nooit terug zou willen naar de Rivierdelta, waar ze alleen maar van gehoord hadden door verhalen die duidelijk maken dat hun ouders en grootouders er veel voor hebben gehad om daar weg te komen Het was Mozes' plan dat we zo genoeg zouden krijgen van de woestijn, dat ook wij er veel voor over zouden hebben om Palestina te veroveren dat we er voor zouden vechten hoeveel mannen en jongens er ook zouden sterven Want er waren al steden en dorpen in dat land MIRJAM [] MIRJAM [] MIRJAM [] XXXXX Het was een onzeker leven Er viel niets te plannen Vooral de jonge mannen konden niet lijdzaam genoegen nemen met het karige leven Ze wilden beter voor hun familie zorgen en eerden elke god die zou kunnen helpen Natuurlijk deden ze dat Het was hun plicht Baat het niet, dan schaadt het niet dat is toch het spreekwoord? Maar mijn oudste broer was er op tegen Hij wilde hen tot een volk smeden Een eenheid, met één god en dezelfde wetten voor iedereen Hij moest met harde hand optreden en de priesters kozen natuurlijk zijn kant, dus liet hij de dwarsliggers door hen slachten als offerdieren Ze vermoordden drieduizend man De schrik zat er goed in Dus wanneer de priesters kwamen om de wetten voor te dragen en er op toe te zien dat eenieder zich eraan hield en zijn bijdrage gaf aan hun levensonderhoud... Bloeddorstig zijn ze gebleven Bijvoorbeeld in het Huis van de Zon toen dorpelingen nieuwsgierig toekeken hoe de kist passeerde die voor hun ogen te heilig was omdat God erin aanwezig is en zij wel eens praatjes konden krijgen dat ze daar niets van gemerkt hebben en wel eens zouden willen zien wat er dan in die kist zat behalve die twee stenen met de Tien Geboden Dus kwamen de priesters 's nachts terug sloegen hen een hand voor de mond en sneden met een snelle haal hun kelen door Ik zal niet gaan schelden We hebben allemaal onze domheden en hoeven ons niet overal in te verdiepen maar de misverstanden zo zal ik ze maar noemen kan ik niet in stilzwijgen laten voortwoekeren Het laatste woord zou wijs moeten zijn Het hoort niet toe aan goedpraters en evenmin aan de traditie die haar eigen belangen dient Premisse Verhalen verdraaien de gebeurtenissen. Synopsis Gesprek over Adam, Noach, Abraham en Mozes. Met verhalen over onze voorouders geven we van generatie op generatie door, dat we bijzonder zijn ten opzichte van anderen. Vier vrouwen die erbij waren, vertellen over hun echte leven. Samenvatting
Jaartallen Omdat Abraham Isaak heeft geofferd, en er dus geen 'wettige' stamhouder was, werden Esau en Jakob genoteerd als zonen van Isaak, en niet als die van hem; daarmee kon tevens de moord verdoezeld worden Miram is de dochter van farao Amen-hotep III; haar naam betekent "Geliefde van Amon"; ze heeft twee broers: Thut-mosis (Zoon van Thoth, afgekort: Mozes), de oudste, en Aäron; hun moeder Teje had een Hebreeuwse man, de handelaar Joeja, die later onder de naam Jozef als elfde zoon is toegevoegd aan de stamboom van Jakob | |
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Darkness Rumbling in the distance The wind is picking up As it gets light, the wind dies down There is a large tent Four shadows of women in the tent Miryam (seventy years old) and Rebecca (twenty years old) are working at a simple loom Emzara (fifty years old) is spinning wool with a spindle Lilith (thirty years old) is dancing Lilith comes out as a belly dancer and makes graceful movements with her arms; while she lightly addresses the people in the hall, she continues to dance a little [1-52] How do you tell something? How do you tell your children for example, where grandpa and grandma come from? Cain invented God God had drawn Grandpa out of the clay and made Grandma from a rib of Adam Cain didn't know how it worked yet Man's small trunk actually came later, as an addition to the female-human, and now that we know that, we must call it what it is: God created the female-human and with an adaption the male-human as well No more man and wo-man! No ish and ish-sha And while we're at it we'll also do something about the use of the words fairy and whore; you could expand them to man-fairy and man-whore bi- and non-bi-fairy and -whore trans-fairy and trans-whore - there's no end to it, but personally I prefer to keep it simple: no more fairy and whore! I do not exist to be looked at but not seen and I am certainly not a man-nequin, a little man! Lilith pauses for a moment It has become lighter in the tent by now Fairies are simply spirits So call them that: spirits And male-humans lie down next to a female-human more easily than vice versa, so in practice there are more male-whores than female-whores Many more male-humans rape At the word rape, Emzara looks up While Lilith continues speaking, Emzara stands up and walks through the tent a female-human than vice versa They are the whores! For female-humans, the term is discriminatory, stigmatising, unusable! Male-humans are whores if they are looking for an opportunity to stick their aroused little trunk into another human Emzara looks intently at Lilith While Lilith continues speaking, Emzara walks towards her She sits down close to her Whores are humans, yeah who have many sexual partners Call them humpers - male, female, whatever Humper is a word that is usable for everyone, just like the word human In society everyone is: human! Only at home does a gender difference remain At home, we hold the words father and mother in high regard due to the biological difference in bringing children into the world and in the functioning of mothers and fathers Short speaking break How do you tell something? Which words are correct? Cain invented God as our father-mother Adam and I are humans and then, when I was ready I let him come inside me for the first time... and Cain was born Our lives changed! We enjoyed our baby but the time of paradise was over From then on, Adam often went alone [130] I had taught him to pay attention to the locations of the fruit trees and to trust his nose to know where the fruit is ripe And I had taught him to get up earlier than the others, to go out in the moonlight to be the first just a little further away [140] the one who picks the ripe fruit He was not entirely satisfied with that, he felt his pride wounded And I remember that he didn't dare to eat a fruit, but because I didn't get sick from it I was able to tempt him to take a bite Still, he got angry [150] instead of thanking me Later he came around, but he never considered fruit-picking hís job Cain soon noticed that and then came up with paradise with the tree and the serpent and God's prohibition because once you have God in your head you can't get him out you always have to invent a sequel [160] like the story of the apple Now it is Rebecca who looks up and sits closer or the fig, a ripe fruit with the serpent that tempted us and the knowledge we gained and the journey we made Adam walked ahead He knew the way, he said And I kept my mouth shut He just followed the river When Cain wanted to explain [170] to his children why we kept moving he invented an angel who had sent us away to discover the world and to take care of the animals and the plants everywhere And by the time of Methuselah his grandchildren had expanded the story even further [180] for if Adam and I were the first to have done something wrong then apparently it also had to be told who was the first to have killed a human Not an animal, to eat at a feast, and in winter when there was little other food No, a human! Miriam shakes her head and gives Rebecca a look And that was just pinned [190] on Cain! He was assigned a brother for the murder story They didn't invent anything particularly remarkable about that brother, he is merely a cardboard figure who has no lines for his role is simply to be murdered [200] For instruction and entertainment It did create a problem, though A matter of honour For the narrator did not want to be descended from a murderer! So, alright, he invented another brother! What do facts matter in a story? They called our third son Seth [210] He was assigned Cain's life but without the fratricide After all, he was only 'born' after that And now it was he who cultivated trees beans and grasses with edible seeds Now it was he who dug canals and built a house of clay [220] with a sturdy roof Now it was he who made tools and built beds while Cain's descendants lived elsewhere, although they did have virtually the same names That is a negligence in the story Why not change the names? Fortunately, the Flood provided [230] a solution: Cain's offspring drowned, and of Seth's descendants Noah was saved by God At the word Noah, Emzara looks up While Lilith continues speaking, she stands up and goes to stand next to Lilith Thus, the sequel coils its way through the facts like a snake being a poetic summary of evolution, from nothing to man, from wandering to a fixed dwelling place with customs and rules of conduct [240] until they are shaken up Lilith puts an arm around Emzara EMZARA [241-284] [E48] [L230] [M6] A fixed dwelling place... Fortunately, we didn't have one When the Flood came we were on the right side of the mountains But our relatives and friends were not God spared us, said Noah He went to look [250] There was nothing to see only water, he said Were there corpses floating? we asked He shrugged his shoulders Not that I saw, he said Shem didn't want to believe that He fantasised about it Later, when he had children he told them his own version when they went to bed [260] and he turned it into a fairy tale We didn't have a fixed dwelling place he said, except for that one year when the Flood came then we did in a very big boat that Grandpa had built to save us, and there were pens for all the animals Then we had a very different life [270] inside that big boat, well customs, habits... We would have been stiff with boredom if we hadn't been so busy feeding the animals and keeping the pens clean That is how he told it all That there was absolutely nothing to see outside - only water, water everywhere [280] Paradise had drowned too Emzara pauses for a moment Lilith, you know that you were in paradise What was it like there? Where was it? LILITH [285-296] [L242] [E48] [M6] That was when we were young and thought of each other all the time When we still lived carefree Without worries about the future of our child [290] It was not a special place only: a fertile place It was a way of life Being together Enjoying together Harmony Peace EMZARA [297-469] [E221] [L242] [M6] We Nomads see paradise primarily as a life in peace [300] in a land without enemies A free land, spacious with grassy meadows and nut and fruit trees I know three paradises One in the north: Between the Two Rivers One in the south: the River Delta And one in the middle: [310] here, where we are the Lowlands which were cursed but still: a paradise, ultimately our country, unfortunately cursed by ourselves - you couldn't imagine anything more absurd! Of course it was wrong What am I saying! Dead! I wanted to be dead! [320] My own son, no less! Like a snake, he slipped into the inner tent, pulled me along to the bed and wriggled out of his skin Excited, he tugged at my clothes, forced me to undress and looked at me furiously to silence me [330] Besides, no one was home and I didn't dare tell my husband Women are cast out for less and I couldn't do it I was nothing anymore, dead I wanted to be dead Where did I get the energy to get up and wash myself make dinner [340] and pretend that nothing was wrong and it was over and that he wouldn't come back? If only he had... Eventually, it ended His brothers caught him and told their father Who did nothing Not even when [350] I turned out to be pregnant All those months of tension Growing anger in his belly The baby had the same face and the same build as Ham What certainty could that provide regarding paternity? But to Noah it was clear He raged, shouted savage sounds [360] so as not to curse but he did put a curse! Well considered, at the table - the men and I in a circle and the baby on my lap He ignored Ham and struck him at his worst by pointing to the little one and saying very calmly: Canaan and all his descendants [370] will serve the others the nations of Shem and Japheth It was a punishment from God What else could he do? His honour had been tarnished and he was old, not as hard as during the Flood The way Shem told it it could have happened That he stood on the deck [380] and turned a deaf ear to his brothers and sisters and to his niece who herself immersed her little baby in the rising water which was up to her lips The cattle and the birds had already drowned It was a punishment from God We were inside the boat [390] hearing water bubbling from time to time, last breaths Of people we know Grandma's parents were too old to come to us, Shem told and he turned it into a scary story, with that niece and with my little sisters My sweet little sisters,... who in Shem's imagination [400] were standing on the bank, calling out to be allowed to come with us But, you shouldn't talk about that with Mama and the aunts Shem assured them: you understand they lost their whole family That is a sensitive subject you shouldn't make them sad about it They really couldn't come along! Grandpa had to be tough [410] It was impossible to save everyone The boat wasn't that big, after all And with whom should he draw the line? Besides, it wasn't his idea It had to be that way because of God It was Him who wanted to start over A new world, as it were For the children, it was real, even though Shem told it very light-heartedly As curious occurrences [420] which you observe from a distance, somewhat like I think God views people with wonder Short speaking break Well, Shem' story is not entirely successful because the way he presented it God's plan failed There was no new beginning, no clean slate The eight of us remained who we were and our children were not as pious as Noah and I If only that with Ham hadn't happened... Short speaking break The curse was, of course, passed on to the children of Shem and Japheth And they considered themselves good people To spare me, Grandma, and my decency they beat around the bush about what exactly had happened In their story, they limited the shame to seeing Noah's nakedness and it's a disgrace they placed the blame for it on him! As if it is touching that he, the great father of mankind would have been drinking! Besides, he has never been a farmer with a vineyard! But children believe everything And with this story Shem and Japheth made themselves better people than their pious father All lies! For my own good too they said, yes, if you are the kind of man for whom women are temptresses In the best families rape does not occur and if it does happen the woman must be guilty Guilty, even if she is your mother And now I sit here, outside the city in the land of Canaan my youngest son Jerusalem, city of peace MIRJAM schudt haar haren naar achteren [M7] [L242] [E221] [470] Jeruzalem, Jeruzalem... EMZARA [471-473] [E204] [L242] [M7] ...it is called, oh, may that not bring war! For you cannot undo a curse... LILITH [474-477] [L246] [E224] [M7] Actually, it is possible. A little For the god of Noah issued then, yes even then, his Fifth Commandment: Thou shalt not murder! MIRYAM [478-481] [M11] [L246] [E224] Perhaps Noah wanted to protect Canaan [480] from excessive oppression by the others REBECCA [482-521] [R40] [L246] [E224] [M11] Jerusalem, Jerusalem... is not a city of peace but a cruel rock It is Hell! Down there, in the gorge of the Valley of Hinnom, there is the gate to Hell! Between all those ancient tombs - close to the underworld [490] Here the kings Ahaz and Manasseh came to make a sacrifice when they went to wage their umpteenth war They offered sacrifices to the heavenly King so that He would grant them victory as earthly kings In full regalia they came to monitor the construction of the long trench and its filling with dry branches [500] which were set ablaze along the entire line just before the ceremony Parents had designated one of their children, a son or a daughter to endure the ordeal and run through the trench from beginning to end The kings had to set the example, had to designate one of their sons even though they knew the outcome [510] The participants burned alive and their blood flowed away into the chasm, into the underworld Burning dead, that is Hell The prophets made accuses but it took centuries for the valley to become a garbage dump to prevent the sacrifices And even then, the corpses of criminals were dumped [520] on the refuse and set on fire Burning dead, that is Hell LILITH [522-537] [L262] [E224] [R40] [M11] The Fifth Commandment does not work And God apparently acquiesces to that People just have to figure it out themselves There is something about men that they so easily lose their minds their ordinary, common sense and start fighting [530] And then they do not listen to nuances and explanations Then they deny the facts that do not suit them They twist around them petty and proudly; they are not as wise as their mother, their sisters their wife and their daughters EMZARA [538-541] [E228] [L262] [R40] [M11] Why do so many men think they have to be tough? [540] And we must be honourable and fruitful Miryam comes to stand beside them REBECCA [542-545] [R44] [L262] [E228] [M11] As long as we have sons! That is what matters! And of course, they want to be satisfied too... LILITH [546] [L263] [E228] [R44] [M11] And then they can be quite sweet MIRYAM to Emzara [547-554] [M19] [L263] [E228] [R44] You were fruitful You had three sons Noah could be satisfied [550] You say that he was a harsh man But in bed, what was he like? Relaxed, softer, attentive? Sweet? Did you have fun? EMZARA [555-558] [E232] [L263] [R44] [M19] I don't remember very well anymore It is over, something from the past It was all about him I adapted LILITH [559] [L264] [E232] [R44] [M19] And you, Miryam, how was it for you? MIRYAM smiles [560-571] [M31] [L264] [E232] [R44] [560] I didn't have a man, nor did I need one My brothers took care of the men I handled the women's affairs I didn't always like it but we also had a lot of fun You know how it is, in the women's tent And during the afternoon rest, you can make it as pleasant as you wish We did Some of us [570] My best friends No, I really didn't need a man in bed! REBECCA [572-579] [R52] [L264] [E232] [M31] I thought Abram was old, and not particularly sweet, so I naturally thought of one of the young men in our group There were handsome boys... In real life, of course, I avoided them I know about their fantasies regarding women; they stare at you EMZARA [580-591] [E244] [L264] [R52] [M31] [580] Exactly! When I was busy outside the tent, and the men were at home they aimed at seeing me The more attractive a woman is the longer they stare And you can't dress for it In the wind, clothes always fold according to your body They look, and they don't care that we see it! [590] They look, as if they are the wind and are touching our skin REBECCA [592-595] [R56] [L264] [E244] [M31] Al jong leerde ik om dwars te zijn Chagrijnig. Alleen bij jonge mannen! Moeilijk doen en brutaal zijn Dat voorkomt handtastelijkheden EMZARA [596-599] [E248] [L264] [R56] [M31] Thuis kun je dat niet! Het ging Cham ook niet om mij Hij had een droomvrouw in gedachten Ja, dan kun je het met iedereen doen LILITH [580-583] [L268] [E228] [R56] [M31] [600] Het gaf Adam een goed gevoel als ik ervan genoot, en dat lukte me beter door er wat romantiek bij te fantaseren EMZARA [] 297 LILITH [] 305 EMZARA [] 309 REBECCA 329 LILITH [] 393 REBECCA 397 LILITH [] 401 REBECCA 417 LILITH [] 421 REBECCA 437 LILITH [] 465 REBECCA 469 LILITH [] 477 REBECCA 478 EMZARA [] 482 MIRIAM [] 490 LILITH [] 498 MIRIAM [] 499 LILITH [] 519 EMZARA [] 523 MIRIAM [] 539 EMZARA [] 555 LILITH [] 559 MIRIAM [] 563 LILITH [] 591 MIRIAM [] 595 XX LILITH [] 647 EMZARA [] 651 MIRIAM [] 663 EMZARA [] 675 REBECCA [] 679 LILITH [] 687 REBECCA [] 691 MIRIAM [] 695 Het was een onzeker leven Premise Stories distort the events. Synopsis Summary Years A conversation about Adam, Noah, Abraham, and Moses. Through stories about our ancestors, we pass on from generation to generation that we are special compared to others. Four women who were there tell about their real lives. |
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