Die Pferde retten unsre Haut
Verscheucht den Rudel, singt es laut
Bevor er uns was antun kann: So läuft das gut!
So läuft das super!
Wir kommen näher dran!
Die Wölfe heulen überall
Wir riechen aber schon den Stall!
Und rufen laut, mit aller Kraft: Wir sind fast da!
Wir sind fast da!
Wir haben es geschafft!
Gib nicht auf, gib noch mehr, wo zum Teufel kommst du her?
Gib nicht auf, gib noch mehr, und was streifst du hier umher?
Gib nicht auf, gib noch mehr, aufgepasst, es gibt Verkehr
Gib nicht auf, gib noch mehr, schau, die Tundra ist nicht leer
Gib nicht auf, gib noch mehr, schnell, entflieh das Rudel-Heer
Gib nicht auf, gib noch mehr, hört, es kommt uns hinterher
Gib nicht auf, gib noch mehr, es ist schlimmer als vorher
Gib nicht auf, gib noch mehr, Überleben ist primär
Gib nicht auf, gib noch mehr, flieh, egal wie leicht, wie schwer
Gib nicht auf, gib noch mehr, schneller als die Feuerwehr
Gib nicht auf, gib noch mehr, notfalls in das wilde Meer
Gib nicht auf, gib noch mehr, oder du wirst zu Verzehr
Gib nicht auf, gib noch mehr, leider ohne Wiederkehr
Gib nicht auf, gib noch mehr, präsentiere das Gewehr
Gib nicht auf, gib noch mehr, Not bricht Eisen, bitte sehr
Gib nicht auf, gib noch mehr, mach's genau, nicht ungefähr
Gedicht 5797 Amsterdam, 2025-12-24 Todesfahrt (Drs. P) - 1974 Lied "Dodenrit" (Album "Over land en zee met Drs. P") Band: Handreichung Ehrerweisung an: Drs. P
Der summende Spur
der Räder vibriert alles --
zu Zeitlosigkeit.
Het zoemende spoor
The humming trace of
van de wielen trilt alles --
the wheels vibrates everything --
samen tot tijdloos.
into timelessness.
Gedicht H3515 Amsterdam, 2022-10-22 Reise die niemals endet (Stefano Scodanibbio) - 2011 Komposition "Voyage that never ends", für Kontrabass, im Orgelpark am 22. Oktober 2022 von Dario Calderone aufgeführt Band: Org ELP Ark Komponist: Scodanibbio, Stefano
Zywa
Durch die Viertel des Lebens
Es regnet. Leute suchen Schutz
in der Kathedrale, setzen sich
und gewöhnen sich an die Dunkelheit
Die Fenster geben kein Licht
und keine Farbe, heute
Einige stehen auf und gehen
das Muster des Labyrinths -
besinnlich in langen Mänteln
Eine Reihe hier und da
Schritt für Schritt über stille Steine
fester Boden unter ihren Füßen
keine hohlen Grabkammern als Endpunkt
der Rundreise hin und her
durch die Viertel des Lebens